Schreibstil

Wenn du schon mal ein Buch herausgebracht hast, dann weißt du bestimmt, dass man sich als Autor jede Menge Gedanken vor der Veröffentlichung macht. Ist die Geschichte auch gut? Kann der Klappentext überzeugen? Spricht das Cover die Leser an? MÖGEN SIE MEINEN SCHREIBSTIL?

Besonders Letzteres ist immer wieder ein großes Thema, wenn ich mit Schreibanfängern spreche. Darum klären wir heute, wie du herausfindest, ob dein Schreibstil bei den Lesern ankommt!

Anfangs ist alles einschüchternd

Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich mich vor der Veröffentlichung meines ersten Buchs „Das Geheimnis der Flammen“ gefühlt habe. Ich hatte kaum Kontakte zu Lesern oder Bloggern – dementsprechend hatte ich auch keine „erfahrenen“ Testleser. Nur Freunde und Familie. Und die Leute, die dich mögen, sind nicht immer die verlässlichste Quelle. Sie wollen dich schließlich nicht verletzen.

Ich hatte also keine Ahnung, wie die Leute meinen Schreibstil finden würden. Und ich hatte Angst. Was, wenn die ganze Arbeit völlig umsonst war? Wenn das, was ich mit so viel Liebe geschrieben hatte, grottenschlecht war?

Du siehst, ich kenne dieses Gefühl nur allzu gut. Und darum kann ich dir auch erzählen, wie du mit diesen Gefühlen umgehen kannst.

Du kannst niemals ALLE glücklich machen

Es ist so wichtig, dass du diesen Gedanken zulässt. Natürlich will man es besonders am Anfang immer jeden recht machen. Aber das ist einfach ein Ding der Unmöglichkeit. Du wirst niemals alle zufriedenstellen können. Ich wette mit dir, dass auch nicht jeder JK Rowlings Schreibstil mag.

Jeder Mensch ist einzigartig und jeder hat einen anderen Geschmack. Und das ist okay. Konzentriere dich auf die Leser, die deinen Stil mögen. Alle anderen können dir gestohlen bleiben!

Um dich also langsam heranzutasten, suche dir ein paar Testleser und zeige ihnen ein oder zwei Kapitel deiner Geschichte. Bitte sie um ehrliches Feedback. Wenn es dich interessiert, wie du an Testleser kommst und was es da zu beachten gibt, dann hinterlasse mir doch einen Kommentar. Ich schreibe gerne noch einen Artikel zu diesem Thema!

Man lernt nie aus

Damit meine ich natürlich nicht, dass du bereits perfekt in dem bist, was du tust. Viel mehr, dass du immer versuchen solltest, noch besser zu werden. Wie sagt meine Oma immer? Wer rastet, der rostet. Und das gilt für alle Bereiche deines Lebens – auch für das Schreiben.

Suche dir also Möglichkeiten, dich weiterzubilden und deinen Wortschatz zu erweitern.

Meine Tipps für einen besseren Schreibstil

  • Lies jeden Tag! Am besten Bücher in deiner Sprache und aus deinem bevorzugten Genre.
  • Greif dir ein Wörterbuch und lerne ein neues Wort. Jeden Tag eines.
  • Besuche Schreibkurse. Es gibt jede Menge Kurse und Ratgeber zum Thema „Schreiben“. Schau einfach mal auf Amazon nach und lade dir ein eBook herunter! Investiere in dich und dein Können!
  • Übe kreatives Schreiben. Wähle einen Satz und versuche ihn so oft wie möglich umzuformulieren und damit zu spielen.

 

Was sind deine liebsten Methoden, um deinen Wortschatz zu erweitern? 
Und wie stehst du zum Thema Testleser?

Ich freue mich, deine Meinung zu hören! 

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Bist du ein Coverkäufer?

Um ehrlich zu sein: Ich schon. Man soll ja ein Buch nicht nach seinem Umschlag bewerten, aber es gibt viele Leute, die es trotzdem tun. Wie oft bin ich selbst schon mit einem Buch nach Hause gegangen, nur weil mir das Cover gefallen hat?

Natürlich lese ich danach auch noch den Klappentext. Aber wie sagt man so schön? Der erste Eindruck zählt. Und zu allererst sieht der Käufer nun mal das Cover.

Posted by:Nina Hirschlehner

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