Habe ich ein gutes Buch geschrieben?

Deine Geschichte ist fertig und dir fällt ein riesiger Stein vom Herz. Denn du hast es tatsächlich durchgezogen und dein Projekt zu Ende gebracht. Aber dann wird dir klar: Das ist noch gar nicht das Ende. Ich will meine Geschichte veröffentlichen! Doch hat es auch das Zeug dazu? Habe ich ein gutes Buch geschrieben?

Diese Selbstzweifel kennt wohl jeder Autor. Ich bin vor jeder Veröffentlichung wieder wahnsinnig nervös. Und das, obwohl ich zuvor gute Testleser hatte, die mir ein ausführliches Feedback zu meiner Geschichte gegeben haben. 

Hast du auch Testleser in deinem Team?

Die Aufregung vor der Veröffentlichung …

… ist immer da. Auch nach Jahren. Aber man kann sie zumindest ein wenig im Zaum halten. 

Auch ich frage mich immer wieder, ob ich tatsächlich ein gutes Buch geschrieben habe, oder ob mich meine eigene Einschätzung trügt. Genau da kommen meine Testleser ins Spiel.

Zugegeben: Anfangs fiel es mir schwer, mein Manuskript in fremde Hände zu geben. Ich hatte Angst vor einem schlechten Urteil. Mittlerweile bin ich aber froh über jede Kritik, denn sie macht meine Geschichte besser. 

Bestimmt fragst du dich nun: 

Muss ich wirklich andere nach ihrer Meinung fragen?

Damit das gleich mal geklärt ist: Du musst gar nichts. Du musst nicht einmal ein Buch schreiben.

Es ist wahr: Der Gedanke, das (erste) eigene Manuskript einem Fremden zu überlassen, kann furchteinflößend sein. Man hat Angst, nur Müll produziert zu haben. Aber ich kann dich beruhigen. So schlimm ist es nicht! Das sind nur deine Selbstzweifel, die dir Streiche spielen. Feedback zu deinem Buch ist wichtig. Feedback ist dein Freund. Denn du willst das Beste aus deiner Geschichte machen – weil du sie liebst. Und darum musst du diesen Schritt wagen. Ansonsten wirst du dich immer fragen, ob deine Story gut genug ist.

Noch nicht angefangen?

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Aber wenn ich mich nicht traue, das Buch herzuzeigen?

Jedes Mal, wenn ich ein Buch beendet habe, frage ich mich: »Ist der Inhalt bereit, um gedruckt zu werden?«

Und der Perfektionist ist mir sagt ganz eindeutig: »Nein!« 

Wenn es nach ihm gehen würde, würde ich das Ganze tausendmal korrigieren und wäre immer noch nicht zufrieden. So geht das aber auch nicht, immerhin muss die Geschichte unter Leute. Und genau das ist der nächste Schritt.

Deine Testleser stehen stellvertretend für jeden, der dein Buch in Zukunft kaufen und lesen wird. Wenn du sie überzeugst, musst du später keine Angst mehr haben. Natürlich sind Geschmäcker verschieden und es wird immer jemanden geben, der etwas zu nörgeln hat. Aber das ist dann nicht dein Problem. Denn du hast alles getan, um das Beste aus deiner Geschichte rauszuholen.

Verstehst du also, warum Feedback so wichtig ist? Es schützt dich vor Niederlagen. Besser, es gibt jemanden, der dir gleich zu Beginn sagt, was du besser machen könntest, als wenn deine Geschichte veröffentlicht wird und lediglich schlechte Kritik sammelt.

Und wo finde ich nun Testleser?

Zweifellos ist es schwer, selbst zu entscheiden, ob du ein gutes Buch geschrieben hast oder nicht. Dazu ist man einfach nicht objektiv genug. Entweder man arbeitet schon so lange an der Geschichte, dass man sich einfach nur wünscht, dass sie gut ist oder man ist niemals mit dem zufrieden, was man geschaffen hat. Beide Varianten sind nicht ideal. Was du brauchst, um dir einen Überblick zu verschaffen, sind Testleser. Oder zumindest ein Testleser, der sich nicht scheut, dir die Meinung zu sagen.

Dein erster Weg wird dich vermutlich zu Freunden oder der Familie führen. Aber sei vorsichtig: Leute, die dir nahestehen, wollen deine Gefühle nicht verletzen! Da besteht die Gefahr, dass sie nicht ehrlich sind, nur um dir nicht wehzutun. Darum würde ich dir empfehlen, dein Feedback bei Fremden zu suchen. Die wissen nicht, wer du bist. Sie sagen nur, was ihnen gefällt und was nicht.

Jetzt kannst du losgehen und dich in einem kleinen Schreibforum anmelden, oder du nutzt die Anonymität des Internets und suchst dir eine große Schreibplattform. Einige davon habe ich dir hier mal aufgelistet:

• Sweek
• Wattpad
• Bookrix
• Neobooks

Sei nicht traurig, wenn nicht sofort jemand deine Geschichte kommentiert. Sieh dich etwas auf den Plattformen um, lies in die Geschichten anderer rein und kommentiere. So findest du nicht nur Leser, sondern lernst auch gleich noch von den Schreibstilen anderer.

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Meine persönliche Erfahrung

Und weil ich oben ein paar verschiedene Plattformen genannt habe, möchte ich jetzt noch meine persönliche Erfahrung mit auf den Weg geben. Auf der Plattform „Sweek“ habe ich ganz liebe Menschen kennengelernt und einige tolle Geschichten gefunden.

Vermutlich ist dir „Sweek“ noch kein Begriff, deshalb will ich dir vorab gleich mal erklären, worum es sich dabei handelt. Sweek ist eine App, die es euch ermöglicht, tolle und spannende Bücher ganz einfach gratis zu lesen – egal ob unterwegs oder zu Hause. Und nicht nur das. Du kannst den Schritt wagen und deine eigene Geschichte hochladen! Du brauchst nur einen aussagekräftigen Klappentext und wenn möglich auch noch ein Cover, um Leser auf dich aufmerksam zu machen.

Melde dich ganz einfach bei Sweek an und lade ein oder zwei Kapitel von deiner Geschichte hoch. So bekommst du schnell ehrliches Feedback von Fremden, die deine Story ganz unparteiisch bewerten. Und was will man mehr? So weißt du, wo du stehst und woran du noch arbeiten kannst.

Mir hilft das immer ungemein. Ich lade gerne neue Geschichten hoch und hole mir Feedback ein. 

Außerdem gibt es auf Sweek immer wieder mal kleine Schreibwettbewerbe, bei denen du dein Talent unter Beweis stellen kannst. Es gibt sogar was zu gewinnen, schau also auf jeden Fall mal dort vorbei.

Ich habe das große Glück, dass Sweek mich als Partner ausgewählt hat. Leseproben meiner bereits veröffentlichten Bücher und auch neue Geschichten findest du hier.

Rede mit mir!

Gerne kannst du mir auf Sweek folgen oder mir den Link zu deiner Geschichte in die Kommentare schreiben, dann schaue ich sie mir mal an und lasse dir mein Feedback da! 

Besuche mich und meine Bücher gerne auf 
meiner offiziellen Website.

Ich freue mich, dort von dir zu hören!

Alles Liebe, 
deine Nina

Posted by:Nina Hirschlehner

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