Vor ungefähr einem Jahr habe ich diesen Blog hier gegründet. Erinnerst du dich, was einer meiner ersten Posts war? Meine Morgenroutine. Und wie sollten wir besser in das neue Jahr starten als mit einer überarbeiteten Version davon? Denn seither ist viel passiert – darum habe ich dir heute meine aktualisierte Morgenroutine mitgebracht.

Ich zeige dir, wie sich mein Tagesablauf seit meiner Selbstständigkeit verändert hat und bin ganz gespannt auf deine Routine. Wenn du eine hast, schreib sie mir gern in die Kommentare!

"Wenn ich erst selbstständig bin, werde ich jeden Tag ausschlafen!"

So ungefähr habe ich geklungen, wenn ich mich jeden Morgen vor sechs Uhr aus dem Bett gequält habe, um zu einem Job zu fahren, der mich mehr als unglücklich gemacht hat. An meinen Büchern habe ich dann nach der Arbeit oder am Wochenende gearbeitet. Darauf bezieht sich übrigens auch meine erste Morgenroutine.

Die Selbstständigkeit sollte mir Freiheit bringen. Die Macht, selbst über mein Leben zu bestimmen. Also auch darüber, wann und wo und wie ich arbeite.

Schlafe ich deshalb aber jeden Tag aus? Nicht wirklich. Aber ich mache mir auch keinen Druck, um Punkt sieben an meinem PC zu sitzen. Vor allem, da ich meinen Tag nicht mit Arbeit beginne. Aber dazu gleich mehr.

Warum eine aktualisierte Morgenroutine?

Ich denke, dass es für dich interessant sein könnte zu sehen, wie ein typischer Tag in der Selbstständigkeit aussieht. Übrigens habe ich dich auf meinem Instagram Autorenprofil auch schon mal einen Tag lang mitgenommen. Schau dir gerne das Story-Highlight dazu an!

Meiner Meinung nach ist es wichtig, sich ein Bild von dem zu machen, wo man hin will. Warum? Das erzähle ich dir im zugehörigen Newsletter am Freitag! Melde dich hier an:

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Meine aktualisierte Morgenroutine – Schritt für Schritt

Ich gebe zu, das letzte Mal war meine Routine nicht sonderlich ausführlich. Das wollen wir dieses Mal ändern. Darum erzähle ich dir heute Schritt für Schritt, wie ich in einen produktiven Tag als Autorin starte. Los geht’s!

Good Morning, Girl!

Ich versuche, den Tag so produktiv wie möglich zu beginnen. Das bedeutet, ich stehe um etwa sieben Uhr auf, mache das Bett, trinke etwas, hole meine Turnmatte und mache dann vor dem Fernseher ein kleines 10-20 Minuten Workout. Ich kann dir die YouTube-Sessions von Pamela Reif empfehlen. Das ist etwas für Anfänger wie mich, aber auch für Fortgeschrittene.

Das alles, bevor ich zum ersten Mal auf mein Handy schaue.

Danach wird die ganze Wohnung gelüftet – Sauerstoff ist wichtig. Währenddessen gehe ich von Raum zu Raum und räume grob auf. Das gibt mir das Gefühl, schon etwas geschafft zu haben und ich muss den Haushalt nicht mitten während der Arbeit machen.

Ich dusche, putze mir die Zähne, mache mich fertig für den Tag. 

Let’s get to work

Sobald ich dann um etwa 8 Uhr am Schreibtisch sitze, werfe ich einen Blick auf meine To Do-Liste, die ich immer schon am Vortag erstelle. Ich beginne mit der wichtigsten Aufgabe des Tages. Dafür nehme ich mir eine Stunde Zeit. Somit ist der größte Brocken schon mal abgearbeitet. Wie du vielleicht weißt, arbeite ich in Intervallen. In der ersten Pause öffne ich mein Trello-Board. Dort habe ich eine Art Selfcare-Liste mit Dingen, die ich jeden Tag mache. Ich checke dort, wie viel ich getrunken habe, gehe sicher, dass ich mich an meine Ziele erinnere und so weiter. Sobald ich die Guten Morgen-Checkliste abgearbeitet habe, geht es weiter.

Ich arbeite in Intervallen bis etwa 10 Uhr.

Wenn der Magen knurrt

Wahrscheinlich wusstest du das nicht, aber ich esse nur zwischen 10 und 18 Uhr. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber ich komme mit diesen Zeiten sehr gut zurecht und ich kann mich damit selbst davon abhalten, am Abend hemmungslos zu snacken.

Wenn es also 10 Uhr wird, beende ich meine aktuelle Aufgabe und mache mir dann mein Frühstück. Ich versuche, so gesund wie möglich zu frühstücken, weil mich das zusätzlich für den restlichen Tag motiviert.

In der Regel mache ich mir Porridge oder gesundes Müsli mit Früchten. (Ja, so wie man es bei Instagramern immer sieht. Nur nicht ganz so schön angerichtet.)

Ich weiß, man sollte es nicht tun. Aber während des Frühstücks schaue ich immer YouTube-Videos oder höre Podcasts. Eigentlich sollte man ja bewusst essen, aber ich möchte auch die Zeit gern nutzen. Ein Punkt auf meiner Selfcare-Liste ist nämlich „Etwas Neues lernen“. Darum nutze ich die Zeit, um informative Inhalte zu konsumieren.

Back to work

Danach mache ich mich wieder frisch an die Arbeit. Die wichtigsten Aufgaben habe ich dann schon erledigt, darum geht der restliche Tag eher locker dahin. Ich hebe mir „unwichtigere Aufgaben“ wie Mails, Grafikarbeiten und so weiter für den Nachmittag an. Dafür brauche ich nicht so viel Konzentration wie zum Schreiben oder Überarbeiten. Wann für dich die richtige Zeit zum Arbeiten ist, musst du natürlich selbst herausfinden.

Für mich funktioniert dieser Ablauf sehr gut und ich schaffe in den frühen Morgenstunden die wichtigsten Aufgaben des Tages. Noch mal kurz und knackig:

Zusammenfassung:

  • Trinken
  • Workout
  • lüften
  • Fertig machen für den Tag
  • Wichtigste Aufgabe zuerst
  • To Do’s abhaken
  • Frühstücken
  • Zurück zur Arbeit

Hast du eine Morgenroutine?

Oder eine gewisse Zeit, in der du am liebsten Schreibst oder arbeitest? Sind dir Routinen wichtig? Erzähl es mir in den Kommentaren.

Und vergiss nicht, dich zum Newsletter einzutragen. Dort erfährst du am Freitag, warum es wichtig ist, sich einen genauen Ablauf schon im Vorhinein einzuprägen und ich habe eine kleine Übung für dich, die dich deinen Zielen näher bringt. Wir lesen uns dann also am Freitag!

Alles Liebe
deine Nina

Psst! Kennst du schon das neueste Cover aus meiner Coverschmiede?

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Posted by:Nina Hirschlehner

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