Ob deine Leser deinen Schreibstil mögen, haben wir ja schon mal in einem anderen Artikel besprochen. Heute geht es darum, wie du ihn sogar noch verbessern kannst.

Dafür habe ich dir 3 ganz einfache Tipps mitgebracht. Aber denk immer daran: Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Setze dich nicht unter Druck, sondern versuche, die Tipps nach und nach umzusetzen – während des Schreibens und auch der Überarbeitung.

 

Dein Schreibstil: Teil deines Brandings

Dein Schreibstil ist einzigartig und niemand kann ihn dir nachmachen. Er trägt zu deinem Wiedererkennungswert bei und ist dadurch also sogar Teil deines Brandings. So soll es auch sein. Und doch gibt es einige Möglichkeiten, wie du ihn noch verbessern kannst – und deinem Stil dabei treu bleibst.

Tipp Nr. 1: Wiederholungen vermeiden

Auf diesen Punkt konzentriere ich mich persönlich immer erst bei der Überarbeitungen. Denn es ist nun mal, wie es ist. Wortwiederholungen passieren. Ob nun absichtlich – als Stilmittel – oder unabsichtlich.

Das ist natürlich nicht schlimm, aber Wiederholungen stören den Lesefluss. Also achte mal gezielt bei deiner Überarbeitung auf wiederkehrende Wörter. Wenn du mit Papyrus Autor schreibst, ist das sogar noch einfacher. Das Programm zeigt dir überflüssige Wörter an!

Übrigens: Wenn ich mal was zum Thema Überarbeitung schreiben soll, dann hinterlasse mir gerne einen Kommentar!

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Tipp Nr. 2: Streiche Füllwörter und Adjektive

Das ist etwas, worauf du bereits während des Schreibens achten kannst. Zumindest mache ich es so. Ich versuche, Wörter zu vermeiden, die meinen Text unnötig aufplustern. So bekomme ich einen knackigeren, klaren Schreibstil.

Wenn dir das zu viel Aufwand ist, kannst du die Wörter natürlich auch erst am Ende bei der Überarbeitung rausstreichen. Aber du sparst dir jede Menge Arbeit, wenn du dir schon zu Beginn vornimmst, weniger Füllwörter zu verwenden.

Tipp Nr. 3: Satzanfänge und Satzlänge

Eines meiner Lieblingsthemen. Denn wenn ich mir heute meine allerersten Texte ansehe, dann möchte ich vor allem eins: Sätze kürzen!

Ich habe oft lange, komplizierte Schachtelsätze geschrieben. Aber weißt du was? Das nervt! Du machst es dem Leser damit nur schwerer als es sein müsste.

Damit meine ich natürlich nicht, dass du Grundschulsätze schreiben solltest wie: Sie stand auf. Sie drehte sich um. Sie ging aus dem Zimmer. Sie marschierte ins Bad.

Nein. Aber auch nicht so was wie: Sie stand auf, bevor sie sich umdrehte, um aus dem Zimmer zu gehen und ins Bad zu marschieren.

Und wo wir schon bei Sätzen sind: Achte auf deren Anfang!

Wenn ich Geschichten testlese, dann fällt mir eines immer wieder auf: Oft steht an jedem Absatz das gleiche Wort an erster Stelle. Vermeide, jeden Satz oder jeden Absatz mit ich/ er sie zu beginnen. Bring Abwechslung rein. Spiel mit Satzgliedern. Probier einfach was Neues aus!

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Alles Liebe, 
deine Nina

 

Posted by:Nina Hirschlehner

2 replies on “3 einfache Tipps für einen besseren Schreibstil

  1. Richtig nervig, vor allem aber sehr häufig anzutreffen, ist „Infodump“ – massig Hintergrundinformationen zu Land und Leuten, die letztlich aber überhaupt nichts mit der Handlung zu tun haben. Seien es ellenlange Namen mit Beinamen und Titeln, allerlei Jahreszahlen, Farbe und Beschaffenheit von Kleidung oder Haaren, …

    Auch störend, wenn man ein Auge dafür hat, sind Charaktere, die lediglich als Katalysator für Ereignisse dienen und davon abgesehen keinerlei Mehrwert oder Tiefe in die Geschichte bringen. „Weniger ist mehr“ gilt hier insbesondere, finde ich. Jede Figur muss Sinn und Zweck erfüllen, aber sie darf nicht nur für einen einmaligen, ach so wichtigen Auftritt existieren.

    Beide Punkte sind zwar weniger technischer Natur als deine, aber durchaus gewichtig, wenn es um Stil geht. Jedenfalls danke für den Beitrag!

    Schönen Abend!

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