Vielleicht kennst du ja diesen Moment. Diese eine Sekunde, in der du DEN Geistesblitz hast. Oft kommt er im Schlaf oder in den unpassendsten Momenten. Aber du weißt: Das ist eine neue Buchidee.

Oft kommen diese Ideen bei mir im Schlaf. Ich bin dann felsenfest davon überzeugt, dass die Idee grenzgenial ist. Aber dann wache ich auf, denke noch mal darüber nach und stelle fest: Hm, das war wohl doch nichts.

Denn nicht jede Idee ist dazu geschaffen, zu einem Buch zu werden. Ist es deine?

Eine Idee fällt nicht vom Himmel

Wie du super Ideen für dein Buch findest, haben wir ja hier schon mal besprochen. Erinnerst du dich? Nein? Dann schau mal HIER vorbei.

Oft ist es gar nicht so einfach, einen guten Einfall zu haben. Wenn dann mal ein Geistesblitz kommt, ist man oft ganz aus dem Häuschen. Trotzdem muss ich hier mal ein paar Traumblasen platzen lassen: Nur weil du eine Idee hast, bedeutet das nicht, dass sie auch für ein ganzes Buch ausreicht! Das kann ganz verschiedene Gründe haben.

Gründe, warum deine Idee eben nicht für ein Buch reicht

1.) Es gab sie schon huntertmal

Deine Idee ist es, dass ein unscheinbares Mädchen auf einen stinkreichen Typen trifft und er sich unsterblich verliebt? Gähn. Ganz ehrlich, wenn ich noch einen Anzugtypen auf einem Cover mit dem Worten „Love the Boss“ oder etwas ähnlichem sehe, drehe ich durch. 

Dazu muss ich aber ganz ehrlich gestehen: Ich habe während des Vampirhypes angefangen, eine Vampirgeschichte zu schreiben. Warum? Einfach, weil ich das Thema geliebt habe! Solltest du also tatsächlich Millionäre lieben, dann nur zu. Aber sei vorsichtig, denn ein Hype verwandelt sich schnell in ein „kann ich nicht mehr sehen“.

2.) Deine Idee ist noch nicht ausgereift

Aber das ist halb so schlimm. Daran lässt sich arbeiten. Kennst du mein Buch „Beastly Touch„? Die Grundidee war ein giftiges Mädchen. Mehr hatte ich nicht. Eigentlich viel zu wenig, um daraus eine ganze Geschichte zu machen. Aber in der Ausarbeitung kannst du noch einmal richtig viel aus deiner Idee rausholen!

3.) Die Idee ist einfach nicht interessant genug

Ich hab mich mal mit einer ehemaligen Schulkollegin über mein damals aktuelles Buch „Ein Leben auf dem Scherbenhaufen“ unterhalten. Ihr Kommentar dazu: „Es war so toll, so spannend. Ich will ja auch mal ein Buch schreiben. Aber nicht so spannend. Eher ganz normal. Von einem Mädchen mit einem langweiligen Leben, das langweilig aussieht und dem nie etwas spannendes passiert.“

Schon bei der Beschreibung des Romans wäre ich fast eingeschlafen.

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Woher soll ich dann wissen, ob die Idee etwas taugt?

Nun, zum einen kannst du dir mal die oben angeführten Punkte zu Herzen nehmen. Denk einfach mal über deine Idee nach und sei ehrlich zu dir selbst. 

Wenn du das Gefühl hast, deine Idee fällt in eine dieser Kategorien, dann lass den Kopf nicht hängen. Denn das bedeutet nicht,  dass daraus keine Geschichte werden kann. Es heißt nur, dass du noch jede Menge Arbeit reinstecken musst.

Versuche, deine Idee von anderen abzuheben. Sie einzigartig zu machen. Deine Leser zu überraschen.

Solltest du dein Buch nun schon geschrieben haben und unsicher sein, dann weise ich dich hier mal ganz unauffällig auf mein Angebot der Manuskriptprüfung hin. Ich nehme dein Manuskript gründlich unter die Lupe, mache Anmerkungen und gebe dir ein ausführliches Feedback. So weißt du genau, wo du mit deiner Geschichte stehst und was du daran noch verbessern kannst.

Wie viele Gedanken machst du dir über deine Idee, bevor du zu schreiben beginnst?

Denn ganz ehrlich: Ich habe nie lange darüber nachgedacht, ob die Idee etwas taugt. Auf diesen Artikel kam ich nur, weil mich einige angehende Autoren danach gefragt haben. 

Wie ist das bei dir? Zerbrichst du dir schon im Vorhinein den Kopf oder gehst du ganz entspannt an die Sache ran?

Psst! Kennst du schon das neueste Cover aus meiner Coverschmiede?

Dir gefällt es? Dann hol es dir, bevor es jemand anderer tut!

Posted by:Nina Hirschlehner

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