Wenn ich das Wort Mindmap höre, muss ich immer an die Schulzeit denken. Und ich höre eine ganze Klasse aufstöhnen: Nicht schon wieder!

Vielleicht geht es dir ja ganz ähnlich. Aber lass mich erst mal ausreden. Ich erzähle dir heute, wie du mit Hilfe eines Mindmaps viele neue Ideen für dein Buch finden kannst. Und deshalb bist du doch hier, oder?

Also legen wir los!

 

Was ist ein Mindmap?

Ein Mindmap ist eine Ansammlung von Gedanken, die du auf Papier bringst. Vielleicht kennst du auch das Wort „Cluster“. Dabei geht es darum, zu einem Begriff wahllos Assoziationen aufzuschreiben.

Zum Beispiel: Wald – Baum – Fuchs – Pilze.

Beim Mindmap hingegen gehst du strukturierter vor. Du kennst bestimmt dieses Wölkchen, von dem aus die Themen abgehen. So wie beim heutigen Artikelbild. Du hast also ein Hauptthema, splittest dieses in Unterthemen und diese wieder in Unterthemen.

 Nicht umsonst ist ein Mindmap eine der beliebtesten Formen, um auf Ideen zu kommen. Es funktioniert unfassbar gut. Ich zum Beispiel nutze es, um neue Ideen für Blogartikel zu finden.

Beispiel: Ausarbeiten – Charaktere – Protagonist – Aussehen. Ausarbeiten – Welt. 

Ich denke, du verstehst das Prinzip.

Für mehr hilfreiche Tipps und Bonusmaterial melde dich für meinen Autorenleben-Newsletter an! 

Sollte etwas bei der Anmeldung nicht klappen, klicke hier.

Wie nutze ich ein Mindmap, um Ideen für mein Buch zu finden?

Mindmaps können dir in jeder Lage des Schreibens behilflich sein. Du kannst sie nutzen, um deine Geschichte auszuarbeiten. In etwa so:

Aber du kannst es auch im Laufe der Geschichte verwenden. Ich mache es, wenn ich nicht mehr weiterweiß. Ich schreibe mir gern den Namen meines Protagonisten in die Mitte und schreibe dann alles rund herum auf, was zu ihm passt.

Natürlich kannst du auch ein Cluster verwenden, aber ich persönlich bevorzuge ein Mindmap, denn es ist schon geordnet.

Mindmap – die Vorteile

1

Du befasst dich intensiv mit der Geschichte und gehst dadurch in die Tiefe. So vermeidest du, dass deine Geschichte oberflächlich bleibt.

2

Durch die Ansammlung der Begriffe erschaffst du zugleich eine Art Datenbank. Wenn du dich mal nicht an die Augenfarbe oder einen Ort erinnern kannst, hast du hier direkt alles auf einen Blick.

3

Das Mindmap ist dir auch eine große Hilfe, wenn du eine ganze Welt erschaffen möchtest. Hier arbeitest du jede Menge Hintergrundinformationen aus, auf die du im Laufe der Geschichte zurückgreifen kannst.

4

Du bekommst eine neue Sichtweise. Besonders wenn du ein Thema auswählst und damit in die Tiefe gehst, wirst du Ideen finden, die deine Leser garantiert überraschen.

Noch mehr Ideen finden

Vielleicht weißt du es ja schon, aber das hier ist nicht mein erster Artikel zum Thema „Ideen finden“. Wenn du also noch mehr erfahren möchtest, habe ich einmal den Artikel „Auf der Suche nach Inspiration“ und einmal ganz klassisch „Wie du Ideen für dein neues Buch findest“ für dich!

Verrate mir doch in den Kommentaren, ob du mit einem Mindmap arbeitest. Gerne auch, welche Methode du verwendest, um Ideen zu finden. 

Ich freue mich, von dir zu hören! 

Alles Liebe
Nina

Psst! Kennst du schon das neueste Cover aus meiner Coverschmiede?

Dir gefällt es? Dann hol es dir, bevor es jemand anderer tut!

Posted by:Nina Hirschlehner

2 replies on “Ideen finden: Mindmap

  1. Also ich habe es mit dem Mindmap echt versucht aber es und ich werden keine Freunde. Ich benötige wirklich ein Notizbuch in dem ich alles erarbeiten kann. Charaktere meistens mit ausgedruckten Bildern von Pinterest die ich dazu klebe oder auch Ort Beschreibungen… Ich weiß auch immer wo etwas steht es geht mir nie etwas verloren.
    Noch dazu liebe ich es Notizbücher zu füllen hübsch anzumalen Überschriften zu gestalten.

  2. Ich finde die Idee von Mindmaps in der Tat ganz spannend! Sonst fällt das bei mir einfach unter Brainstorming und freier, aber Struktur ist nie verkehrt und ich glaube insbesondere wenn man mal fest sitzt, kann das besonders hilfreich sein!
    Danke dir wieder für diesen informativen Blogbeitrag Nina 🙂

Sag mir deine Meinung!