Lass mich dir ein Geheimnis erzählen. Als ich mit dem Geschichtenerzählen begonnen habe, hatte ich keine Ahnung, für wen ich meine Bücher überhaupt schreibe. Ich kannte meine Zielgruppe nicht.

Auf die Frage danach, für wen die Geschichten geeignet sind, war die Antwort immer: Tja, eigentlich alle.

Aber so einfach ist es natürlich nicht. Besonders, wenn es darum geht, deine Gesichte an den Mann oder die Frau oder die Jugendliche oder das Kind zu bringen.

Die Zielgruppe ist sehr viel wichtiger als du denkst

Viele Autoren wollen sich nicht die Mühe machen, eine Analyse ihrer Zielgruppe durchzuführen. Und zugegeben: Es ist auch nicht so einfach. Ich kann kein Jugendbuch schreiben und behaupten, dass es nur von Jugendlichen gelesen wird. Die Altersgruppe meiner Leser erstreckt sich von zehn Jahren bis hin zu 60+. (Und da meine ich jetzt nicht meine Oma, die brav alle meine Bücher liest.)

Ich kann auch nicht behaupten, dass eine Geschichte nur für Mädchen ist. Denn mein Freund hat beispielsweise „Lass uns Träume sammeln“ für sehr gut befunden! (;

Aber jetzt mal im Ernst: Du kannst deine Leser natürlich nicht in einen Topf werfen. Es wird immer ausnahmen geben. Aber es schadet bestimmt nicht, sich an einer gewissen Zielgruppe zu orientieren.

Was bedeutet das genau?

Kenne dein Genre

Wenn du dir vor Augen führst, welches Genre du schreibst, dann wird schon mal einiges klar. Schreibst du Jugendbücher? Young oder New Adult? Dann ist die Sache relativ einfach. Aber wie gesagt: Vermeide Vorurteile.

Am besten du siehst dich in deiner Community um, wenn du schon eine hast. Welche Menschen folgen dir auf deinen Social Media-Seiten? Wer kommentiert bei deinen Posts? Wer interessiert sich für deine Geschichten?

So findest du heraus, wer auf deine Geschichten anspricht und wer deine Zielgruppe ist.

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Passe dein Marketing an die Zielgruppe an

Nun geht es darum, das Interesse deiner Zielgruppe zu erregen. Das tust du, in dem du genau ihren Geschmack triffst. Und das gleich auf mehren Ebenen.

Du schreibst für Jugendliche? Dann versuche, in deinen Beiträgen einen modernen, einfachen Schreibstil zu wählen. Äußere dich zu aktuellen Themen, sei am Puls der Zeit.

Aber nicht nur deine Art zu schreiben hat Auswirkungen auf dein Marketing. Was ist das Erste, das ein Leser von deinem Buch sieht? Richtig: Das Cover.

Lass mich dir hierzu eine Geschichte erzählen …

Wenn du deine Zielgruppe nicht kennst …

2017 habe ich eine Jugendbuch-Reihe veröffentlicht. In der Geschichte geht es um eine Reise nach Italien. Ich wollte ein Cover, das die Reise widerspiegelt und dieses Italien-Feeling vermittelt. Was ich dabei aber nicht bedacht habe, war meine Zielgruppe.

Das Buch ist ab 12 Jahren, fällt ins Genre Young Adult.

Nur kurz nach der Veröffentlichung war ich ernüchtert. Die Rezensionen für die Geschichte waren super! Aber die Verkäufe blieben aus. Es hat lange gedauert, bis ich den Grund dafür gefunden habe. Es war das Cover, das meine Zielgruppe nicht angesprochen hat.

Obwohl es zur Geschichte passt und auch viel Lob erhalten hat, ist es nun mal nicht ideal für das Genre. Also habe ich beschlossen, einen neuen Versuch zu wagen.

Hier siehst du die beiden Cover im Vergleich: 

Altes Cover
Neues Cover

Du siehst: Die Kenntnis über deine perfekte Zielgruppe hat große Auswirkungen auf dein Marketing. Versuche, deine Leser so gut kennenzulernen wie nur möglich. So wird es dir leichter fallen, herauszufinden, worauf sie ansprechen.

Rede mit mir! 

Kennst du deine ideale Zielgruppe? Denkst du, sie hat eine Auswirkung auf deine Verkäufe? Ich freue mich, von dir zu hören!

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meiner offiziellen WebsiteIch freue mich, dort von dir zu hören!

Alles Liebe, 
deine Nina

Facebook, Instagram, Twitter – oder doch besser Lovelybooks und Goodreads? Es gibt so viele Social Media-Plattformen, und überall wirst du Menschen finden, die gerne lesen. Aber wie wir alle wissen, ist Leser nicht gleich Leser. Bevor du dich ans Bewerben deines Buchs machst, musst du deine Zielgruppe festsetzen

Posted by:Nina Hirschlehner

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