Es klingt wahrscheinlich verrückt. Aber eines meiner Lieblingswörter ist PRODUKTIVITÄT. Yes. Ich liebe dieses Gefühl, etwas geschaffen zu haben! Aber manchmal, da fehlt einfach ein wenig die Motivation dazu, große Dinge zu vollbringen.

Kennst du das? Wahrscheinlich, denn ansonsten wärst du nicht hier. 

Was ich mache, wenn ich mal wenig motiviert bin, das erfährst du jetzt.

Mein schlimmster Albtraum: das Motivationstief

Bestimmt kennst du das auch. An manchen Tagen wacht man auf und würde am liebsten gleich wieder ins Bett gehen. Man weiß, dass man viel zu tun hat, kann sich aber einfach nicht aufraffen, es ZU TUN. 

 

Mein Morgen beginnt meistens mega produktiv. Die ersten Stunden laufen super und ich arbeite fast meine ganze To Do-Liste ab. Und dann kommt der Nachmittag (eines meiner Schreckenswörter!), wo ich immer in ein Motivationsloch falle. Es ist fast jeden Tag dasselbe. Darum hab ich mir auch eine Strategie zugelegt, um meine Motivation wiederzufinden.

Zuallererst möchte ich dir aber sagen: Motivationslöcher sind okay! Man kann schließlich nicht immer Vollgas geben. Das würde keiner überstehen. Und damit kommen wir auch direkt zu meinem ersten Tipp gegen mangelnde Motivation:

Schalte einen Gang zurück

Einfacher gesagt, als getan, oder? Ich setze meine Ziele relativ hoch. Wenn ich gerade an einem Buch schreibe, dann will ich gut voran kommen. 1.500-3.000 Wörter am Tag sind da mein Minimum! Schließlich habe ich einen Zeitplan und will rechtzeitig fertig werden. Und dann kommt einer dieser doofen Motivationsloch-Tage. Der wirft meinen ganzen Plan durcheinander! Und als wäre es nicht schon schlimm genug, dass ich heute nicht fit bin, mache ich mir auch noch selbst Vorwürfe.

Nina: Heute könntest du LOCKER 2.000 Wörter schreiben. Das bringt dich deinem Ziel näher!
Gehirn: Aber das ist heute so anstrengend. Es ist schon schwierig, die richtige Datei zu finden, so zerstreut bin ich. Und jetzt soll ich auch noch schreiben?
Nina: Ja!

Richtige Antwort: Nein. 

Und das einzusehen, hat so lange gedauert. Früher dachte ich, um erfolgreich zu sein, muss ich viel leisten. Aber ganz so ist es nicht. Die Dinge sind nicht immer schwarz oder weiß. Man bringt nicht entweder volle Leistung oder gar keine. Es ist völlig okay, an manchen Tagen nur „ein bisschen“ was zu schaffen. Denn auch kleine Schritte führen ans Ziel. Wenn du heute einen schlechten Tag hast, dann mach dich deswegen nicht fertig. Akzeptiere es. Arbeite mit dem, was du hast. Wenn du heute nur 100-200 Wörter schreibst, dann ist das auch ein Fortschritt. Und du kannst stolz sein, etwas geleistet zu haben.

Suche Ablenkung!

Der einfachste Tipp, um den Kopf freizubekommen: Entferne dich bewusst von deinem Arbeitsplatz.

Für mehr hilfreiche Tipps und Bonusmaterial melde dich für meinen Autorenleben-Newsletter an! 

Sollte etwas bei der Anmeldung nicht klappen, klicke hier.

Zeitpolster-Tage

Meine Notlösung in allen Lebenslagen! Nun gut, nicht in allen. Aber definitiv, was Motivation betrifft.

An manchen Tagen überschätze ich mich. Ich will wieder alles auf einmal machen – und am nächsten Tag bekomme ich dafür die Quittung. Ich bin müde, ausgelaugt, habe Kopfschmerzen. Und trotzdem verlangt einfach alles in mir, weiter zu machen. Was tue ich dann, wenn ich nicht am PC sitzen und überarbeiten kann?

Ich habe eine ganze Liste mit Dingen, die ich tun kann, wenn meine Motivation und Konzentration sich in Grenzen halten. Sie beinhaltet unter anderem das Packen meiner Buchpost, die Herstellung meiner buchigen Goodies (Schlüsselanhänger, Konfetti etc.). Das sind auch Dinge, die ich sogar vom Bett aus machen kann, wenn ich krank oder einfach zu k.o. bin. Kleinigkeiten, die mir trotz schlechter Verfassung das Gefühl geben, etwas erreicht zu haben. Und das steigert wiederum meine Motivation.

Möchtest du mehr zu Zeitpolster-Aufgaben erfahren? Dann hinterlasse mir einen Kommentar!

Psst! Kennst du schon das neueste Cover aus meiner Coverschmiede?

Dir gefällt es? Dann hol es dir, bevor es jemand anderer tut!

Motivation lässt sich nicht erzwingen

Das alles sind natürlich nur kleine Hilfsmittel. Motivation lässt sich aber nicht erzwingen. Sie hängt mit deiner Einstellung zusammen. Und damit, welchen Stellenwert dein Projekt für dich hat.

Wenn du nie motiviert bist, um an deinen Buch zu schreiben – oder gar damit anzufangen – dann solltest du vielleicht überlegen, ob es überhaupt das Richtige für dich ist.

Wie siehst du das?

Hast du oft Probleme mit deiner Motivation? Was sind deine Tipps, um dich zu motivieren?

Besuche mich und meine Bücher gerne auf 
meiner offiziellen WebsiteIch freue mich, dort von dir zu hören!

Alles Liebe, 
deine Nina

Posted by:Nina Hirschlehner

Sag mir deine Meinung!