Morgenroutine

Gehörst du auch zum Typ Mensch, der allein bei dem Wort „Morgenroutine“ schon gähnen muss?

Sei ehrlich: Wie lange bist du schon wach? Ich muss gestehen, dass ich als Kind/ Jugendlicher nie ein Frühaufsteher war. Aber das hat sich mit den Jahren geändert. Mittlerweile bin ich sehr viel organisierter und auch produktiver als früher, was vermutlich mit meiner Selbstständigkeit zu tun hat. Aber die längste Zeit habe ich meine Bücher neben einem Vollzeitjob geschrieben. Und weißt du was? Es geht auch. Wie du mit Hilfe einer Morgenroutine das beste aus deinem Tag rausholst, das erzähle ich dir jetzt!

Nehmen wir an, du bist auch berufstätig. Das bedeutet, dass du nur am Wochenende Zeit hast, um an deiner Geschichte zu arbeiten. Oder du stehst unter der Woche früher auf, um noch vor dem Brotjob an deinen Texten zu werken. Wenn das der Fall ist – Respekt!

So oder so lautet der erste Punkt auf meiner Liste: 

Früh aufstehen

Mein Wecker klingelt um 06:45, aber das ist nur eine Vorsichtsmaßnahme. Normalerweise werde ich schon um halb sieben wach – das ist meine innere Uhr, dagegen kann ich gar nichts machen. Als ich noch Vollzeit gearbeitet habe, bin ich natürlich noch viel früher aufgestanden. Aber das fand ich nie wirklich schlimm. Ich finde, es gibt nichts Schöneres, als die Augen zu öffnen und bereits von den ersten Sonnenstrahlen geweckt zu werden. Das gibt mit immer einen extra Motivationsschub!

Außer im Winter. Dann versteckt sich auch meine Motivation irgendwo ganz tief unter dem Bett.

Morgens früh aufstehen!

Zuallererst stehe ich auf und trinke gleich mal ein Glas Wasser. Ich habe immer entweder Wasser oder Verdünnsaft auf meinem Schreibtisch stehen. Es ist so unglaublich wichtig, bei der Arbeit ausreichend zu trinken. Ansonsten kann das schnell in Kopfschmerzen ausarten und das will, denke ich, keiner.

Danach mache ich mein Bett. Ob du es glaubst oder nicht, diese kleine Tätigkeit bestimmt, wie produktiv dein Tag wird. Das ist deine erste Errungenschaft am frühen Morgen und motiviert dich für weiteres.

Einfach loslegen!

Und schon geht es los!

Meine To Do-Liste habe ich bereits am Vortag angefertigt, um keine Zeit zu verschwenden. So weiß ich schon am Morgen, was ich zu tun habe, und muss nicht erst noch eine Aufgabe suchen. Das erleichtert mir die Arbeit ungemein! Ich arbeite in einem 20-10-Rhythmus. Das bedeutet, ich arbeite 20 Minuten und mache dann eine 10-minütige Pause, in der ich meine sogenannten „Zeitpolster“ abarbeite.

Das kann dann unter anderem so aussehen:

Wecker; 06:45
20 min: Schreiben
10 min: Mails und Facebook checken
20 min: Schreiben
10 min: Grafik für Gewinnspiel erstellen
20 min: Schreiben

Eigentlich sollten die 10 Minuten Pause auch wirklich als Pause genutzt werden, in denen man sich auch vom Schreibtisch entfernt. Aber oft habe ich so viel zu tun, dass ich meine Zeitpolster lieber so einbaue. Wie du die wichtigsten Aufgaben für deine To Do-Liste findest und so rasch wie möglich deine Ziele erreichst, lernst du in meinem neuesten Onlinekurs: „Planen wie ein Profi„. Schau da gerne mal vorbei, wenn du lernen willst, wie man richtig vorausplant, ohne sich dabei zu viel zuzumuten!

Pausen einhalten

Auch das ist Teil meiner Morgenroutine: Pausen.

Ich arbeite so lange, bis mein Magen knurrt. Dann ist Zeit für das Frühstück und zum fertig machen. Das kommt natürlich auch darauf an, ob ich irgendwelche Auswärtstermine habe. Aber das steht natürlich bereits auf meiner To Do-Liste (;

Finde heraus, wann du am produktivsten bist

Normalerweise versuche ich, am Morgen so viele Aufgaben wie möglich zu erledigen, weil mich am Nachmittag immer ein kleines „Tief“ befällt, in dem meine Motivation und vor allem meine Konzentration schwindet.

Am Abend setze ich mich dann hin und erledige die Aufgaben, die nicht so wichtig und auch nicht so dringend sind. Die kann ich locker erledigen, während ich ein paar Folgen meiner aktuellen Serie schaue. (Zur Zeit schaue ich die letzte Staffel Anna und die Liebe.) Zu dieser Tageszeit mache ich Coverarbeiten in Photoshop, packe die Bestellungen aus meinem Shop, bereite Social Media Posts vor, und am Allerwichtigsten: Ich schreibe meine To Do-Liste für den nächsten Tag!

Welche Zeit am Tag für dich am besten ist zum Arbeiten, musst du für dich selbst herausfinden! Vielleicht bist du ja eine Nachteule. Ich zum Beispiel schreibe am Abend sehr viel besser als am Morgen. Aber das Überarbeiten geht mir in den ersten Stunden des Tages leichter von der Hand. Man muss einfach flexibel sein!

Und was ist mit dir? 
Wie sieht deine Routine aus?
Wann arbeitest du am besten?

Ich bin gespannt!

„Wie kannst du nur so organisiert sein?“ 

Die Wahrheit ist: Ich bin es gar nicht. Ich bin genauso chaotisch wie jeder andere auch. Aber ich habe einen (für mich) genialen Weg gefunden, wie ich meine Woche plane, damit sie super produktiv wird.

Ob das Ganze auch für dich funktioniert, ist natürlich fraglich. Aber probieren kostet schließlich nichts!

Posted by:Nina Hirschlehner

2 replies on “Meine Morgenroutine als Autorin

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