Schreibblockaden

Gibt es etwas Nervigeres? Jetzt hast du dir extra Zeit freigeschaufelt, um an deinem Buchprojekt zu arbeiten, und was passiert? Nichts! Dich quälen Schreibblockaden.

Bestimmt kennst du das, wenn du angestrengt auf deinen Bildschirm starrst und sich aber doch nichts tust. Du kommst nicht weiter, etwas blockiert dich. Genau in diesem Fall sprechen wir von einer Schreibblockade. Aber was kann man dagegen tun? Und wie entsteht so etwas überhaupt?

Woher kommen Schreibblockaden?

Stell dir mal vor, du bist nebenberuflich Autor und arbeitest dazu noch 40 Stunden in irgendeinem Job, der dich finanziell absichert. Jetzt hast du es endlich geschafft, die neben all deinen Verpflichtungen 1-2 Stunden freizuschaufeln, um zu schreiben. Und es passiert … gar nichts.

Ich kann mir deine Frustration sehr gut vorstellen, dann vor meiner Selbstständigkeit hatte ich dieses Problem auch öfter. Ich kenne den Druck, schreiben zu MÜSSEN, weil man ansonsten einfach nicht weiterkommt. Das ist meiner Meinung nach der Hauptgrund für Schreibblockaden. Du baust dir selbst Druck auf, dem du nicht standhalten kannst.

Oder du machst dir zu viele Gedanken. Mögen die Leser meinen Schreibstil? Kann ich überhaupt schreiben? Wird das überhaupt jemand lesen? Wenn ja, wird man schon nach dem ersten Satz wieder aufhören, weil er nicht gut genug ist?

ODER du lässt dich einfach zu leicht ablenken.

Das alles können Gründe für Schreibblockaden sein, und wie du gesehen hast, habe ich dir hier schon jede Menge Antworten auf deine möglichen Probleme mitgegeben. Aber natürlich endet der Artikel hier noch nicht. Das wäre ja zu einfach. „Lies meine anderen Artikel, dann wird sich die Blockade schon in Luft auflösen!“

Nein. So funktioniert das nicht. Du bist hier, weil du ein Problem hast. Und ich möchte dir helfen. Darum erzähle ich dir heute von meinen Erfahrungen. Von meinen Methoden, um Blockaden loszuwerden. 

Bist du bereit? Dann legen wir los!

Setze dich nicht zu sehr unter Druck

Ich weiß, ich bin diejenige, die motivierende Artikel schreibt. Die dir sagt, dass du endlich anfangen und deine Träume verfolgen sollst. Aber heute bin ich hier, um dir zu sagen, dass du mal auf die Bremse treten sollst.

Diese Schreibblockaden kommen ja nicht von ungefähr. Sie sind nicht da, um dich zu ärgern. Sondern eher, um dir deine Grenzen aufzuzeigen. Kann es sein, dass du dich einfach übernommen hast? Dass du versuchst, zu perfekt, zu erfolgreich und zu-was-weiß-ich-noch-alles zu sein?

Du schaust dich um und siehst überall erfolgreiche Menschen. Du denkst: Da will ich auch hin! Und du arbeitest dafür. Hart. Vielleicht sogar einen Tick zu hart. Denn eine Schreibblockade kann auch ein erstes Anzeichen eines Burnouts sein.

Also hör mal auf, dich unter Druck zu setzen. Lass dein Manuskript liegen. Für ein paar Tage, eine Woche oder auch länger. Klinke dich völlig aus deinem Projekt aus und wenn du zurückkommst, wirst du es mit völlig anderen Augen sehen.

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Akzeptiere deine Schreibblockaden als das, was sie sind

Als kleine Ergänzung zum vorhergehenden Tipp möchte ich dir noch eine Weisheit mit auf den Weg geben. Zwinge dich zu nichts. Wenn du erkennst, dass du nicht weiterkommst, dann zwinge dich nicht dazu. Denn der Text, der gezwungen geschrieben wird, wird auch eine Qual zu lesen.

Denk nicht nur an dich, sondern auch an deine Leser!

Keine Idee, wie es weitergehen soll?

Mal was ganz anderes. Was, wenn deine Blockade nicht mit dir zu tun hat, sondern mit dem Manuskript, an dem du arbeitest?

Vielleicht kommst du an dieser einen Stelle nicht weiter, weil du die Story nicht gut genug ausgearbeitet hast. In diesem Fall habe ich zwei brandheiße Tipps für dich!

1.) Geh zurück zur Plotting-Phase und arbeite noch mal alles genau aus. Vielleicht mit Mindmap?

2.) Und damit wären wir wieder beim letzten Punkt: Abstand kann Wunder bewirken. Lass dein Projekt ruhen. Versuche vielleicht in der Zwischenzeit, bei einem anderen Manuskript weiterzuarbeiten. Wenn das klappt, dann weißt du zumindest, dass es bei deinem Projekt hakt, nicht bei dir!

Arbeitest du zur falschen Zeit?

Wenn ich zum Beispiel um drei Uhr nachmittags am Schreibtisch sitze und versuche, an meinem Manuskript zu arbeiten, kann ich mit 99%-iger Sicherheit sagen, dass das in die Hose gehen wird. Das ist einfach nicht meine Tageszeit.

Finde für dich die richtige Zeit, um an deinem Projekt zu arbeiten. Dazu kannst du dir ja mal diesen Artikel von mir durchlesen.

Wie gehst du mit Schreibblockaden um?

Hast du vielleicht einen ultimativen Trick, um deine Blockaden verschwinden zu lassen? Teile ihn mit uns in den Kommentaren unter diesem Beitrag!

Psst! Kennst du schon das neueste Cover aus meiner Coverschmiede?

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Posted by:Nina Hirschlehner

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