Schreiben unterwegs

Wer viel erlebt, hat auch so einiges zu erzählen. Als Autor ist das ein großer Vorteil: Je mehr Orte man sieht und je mehr Menschen man trifft, desto mehr Ideen entstehen. Aber nur weil du viel unterwegs bist, bedeutet das nicht, dass keine Zeit zum Schreiben bleibt.

Heute erzähle ich dir, wie du deine Zeit auf Reisen am besten nutzt, um ein neues Buch zu schreiben, und welche Tools du dafür benötigst!

Merke: Kreativität ist nicht an einen Ort gebunden

Schreiben kann man überall – auch unterwegs.

In meinem Artikel „Auf der Suche nach Inspiration“ habe ich dir einen Arbeitsplatzwechsel empfohlen, um auf neue Gedanken zu kommen. Das muss nicht unbedingt bedeuten, dass du dich ins nächste Café setzt und dort deine Kapitel abtippst. Du kannst jede Reise nutzen, um an deinem Projekt zu arbeiten.

Beispiel gefällig?

Vor ein paar Jahren hatte ich arbeitsbedingt viele Kurse in Linz und Wien, wo ich mit dem Zug hingefahren bin. Da war ich oft mal mehrere Stunden unterwegs. Ich weiß nicht, ob du das schon einmal probiert hast, aber ich finde im Zug zu schreiben einfach toll! Man hat Zeit und wird nicht gestört (trotzdem sollte man sich den Wecker stellen, um die richtige Haltestelle nicht zu verpassen :b).

Das Gleiche gilt natürlich auch für längere Reisen. Nutze Wartezeiten am Bahnhof oder am Flughafen. Da bietet es sich natürlich an, sich ein kleines Notebook zuzulegen (ich nutze dieses hier*), das man schnell ein- und auspacken kann. Oder natürlich der treue Notizblock!

Ideen kommen unerwartet – also sei gewappnet

Zumindest geht es mir oft so. Die meisten Ideen tauchen immer dann auf, wenn man rein gar nicht damit rechnet. Gerne auch unterwegs.

Die neuen Einflüsse verleihen deiner Kreativität Flügel. Sorg also dafür, dass du zumindest immer ein Notizbuch dabei hast, wenn du unterwegs bist. Alternativ funktioniert natürlich auch die Notiz-App auf deinem Handy. Aber ich bin immer noch ein Verfechter von Papier und Stift! 

Planen, planen, planen!

Okay, dieser Punkt ist für mich mega wichtig. Wenn ich auf Reisen bin und nicht weiß, was auf mich zukommt, dann bin ich viel zu gestresst, als dass ich an meinem Buch schreiben könnte.

Ganz ehrlich: Ich wäre nicht ich, wenn ich nicht mit einem hieb- und stichfesten Plan in meine Reisen starten würde. Wenn ich mit meinem Buch vorankommen will, dann muss muss ich vorbereitet sein. Ich will wissen, wann ich Pausen habe, um mich mental auf die Schreibzeit einzustellen.

Überlege dir also im Vorhinein, wann du Zeit zum Schreiben hast.

Woche planen

Lass dich nicht ablenken

Bleib konzentriert! Das ist das Wichtigste. 

Außerdem könnten dir diese Tools beim Arbeiten unterwegs behilflich sein: 

  • Kopfhörer – damit blendest du den Rest der Welt aus.
  • Notizblock oder Laptop – die Wörter und Ideen müssen aufgeschrieben werden.
  • Ein Timer – damit du die Zeit nicht aus den Augen verlierst.
  • Powerbank – damit dir nicht der Saft ausgeht.
  • Etwas zu trinken – immer wichtig beim Arbeiten!

Wo schreibst du am liebsten?

Magst du es, unterwegs zu schreiben? Oder bevorzugst du lieber deinen gemütlichen Arbeitsplatz?

Mit persönlich ist beides recht. Ich schreibe immer und überall. Aber am liebsten bin ich dann doch an meinem vertrauten Schreibtisch. Was aber auch daran liegen könnte, dass ich mich nicht so gern in größeren Menschenmengen aufhalte (; 

„Wie kannst du nur so organisiert sein?“ 

Die Wahrheit ist: Ich bin es gar nicht. Ich bin genauso chaotisch wie jeder andere auch. Aber ich habe einen (für mich) genialen Weg gefunden, wie ich meine Woche plane, damit sie super produktiv wird.

Ob das Ganze auch für dich funktioniert, ist natürlich fraglich. Aber probieren kostet schließlich nichts!

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Posted by:Nina Hirschlehner

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