Warum erledigst du das nicht jetzt sofort?

Ein Satz, bei dem mein Freund immer genervt die Augen verdreht. Ich bin ein Mensch, der immer alles sofort erledigen möchte. Dann muss ich mich in Zukunft nicht mehr darum kümmern und nicht mehr daran denken. So habe ich Zeit für andere Dinge.

Mein Freund hingegen ist der Typ, der nach dem Essen sagt: Ich hab jetzt keine Lust, das aufzuräumen. Ich mache das später.

Und rate mal, wie die Küche heute ausgesehen hat, als ich mir meinen Frühstückstee machen wollte.

Gehörst du auch zur Gruppe der Verzögerer?

Ich nenne meinen Freund oft einen Verzögerungsfisch. Findet Nemo* kennst du doch bestimmt (einer meiner absoluten Lieblingsfilme!). Er schiebt Aufgaben gerne hinaus, die man innerhalb kürzester Zeit ganz einfach erledigen und abhaken könnte.

Na, erkennst du dich darin wieder?

Ganz ehrlich? Früher war ich auch oft ein Verzögerungsfisch. Ich habe Dinge aufgeschoben, weil ich keine Lust hatte oder weil sie mir unangenehm waren. Aber weißt du was? Dadurch wird es nicht besser. Ganz im Gegenteil. Es wird immer schlimmer!

(Und damit meine ich nicht nur die eingetrockneten Pasta-Reste, die ich heute Morgen in der Küche gefunden habe.)

Mit der Zeit wächst oft auch die Angst. Es könnte ja das oder das passieren. Was, wenn ich es nicht schaffe? Wenn ich nicht gut genug bin?

Diese Gedanken entwickeln sich durch das Aufschieben. Würdest du einfach jetzt starten und gar nicht zu lange nachdenken, dann gäbe es diese Ängste gar nicht. (Oder eben dieses „Ich will das nicht machen, ich hab keine Lust-Gefühl.)

Gibt es eine Heilung vom Verzögerungsfisch-Sein?

Die Worte „ich bin halt so“ sind eine ganz miese Ausrede! Und damit meine ich wirklich ganz, ganz mies.

Es ist die Ausrede meiner Oma, wenn sie kein Interesse daran hat, sich mit etwas auseinanderzusetzen. „Oma, deinen Gelenken würde es viel besser gehen, wenn du mal rausgehen würdest! Komm, wir gehen eine Runde spazieren!“

Die Antwort? „Ich bin kein Fan von spazieren. Sicher wäre es schlau. Aber ich mag es nicht. So bin ich eben.“

Nur weil du so bist, bedeutet das nicht, dass du dich nicht ändern kannst! Ganz egal, wie alt du bist. „Ich bin halt so“ hält dich von so vielen tollen Dingen ab. Von Erfahrungen, Fortschritten, Erfolgen.

Sei nicht wie meine Oma. Spring über deinen Schatten!

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Hast du mal fünf Minuten?

Ich muss gestehen, ich bin ein großer Fan von Listen. Ich schreibe mir jeden Tag eine To Do-Liste in Trello*. Dort kann ich die Aufgaben ganz einfach von Liste zu Liste verschieben. (Wenn du mehr dazu hören möchtest, sag in den Kommentaren Bescheid!)

Aber manche Aufgaben sind so schnell erledigt, dass es gar keinen Sinn hat, sie auf eine Liste zu schreiben. Zum Beispiel benutzte Teller in den Geschirrspüler zu stellen!

Ich überlege mir also immer Folgendes: Wie lange dauert es, das Bett am Morgen zu machen? Vielleicht eine Minute. Aber es gibt mir das fantastische Gefühl, frühmorgens schon etwas geleistet zu haben.

Wie lange dauert es, ein benutztes Ding wieder zurück an seinen Platz zu stellen?

Wie lange dauert es, die frisch gewaschene Wäsche einfach aufzuhängen, anstatt jedes Mal mit schlechtem Gewissen und Unmut daran vorbeizulaufen?

Dauert es weniger als fünf Minuten? Dann mach es jetzt auf der Stelle! Ohne Ausrede.

Tu es jetzt

Meine Fünf-Minuten-Regel ist so etwas wie ein Training für eine ganze Lebenseinstellung. Übe das Handeln mit keinen Dingen, um dann richtig loszulegen. Wenn du dich mal daran gewöhnt hast, kleine Aufgaben sofort zu erledigen, dann wird es dir leichter fallen, auch große Projekte sofort anzupacken.

Zumindest ist das meine Erfahrung.

Früher habe ich große Projekte oft hinausgezögert (ich denke da an meine Schulzeit …). Das Ergebnis? Große Panik vor der Abgabefrist. Heute lege ich einfach los. Ich teile mir das große Ganze in kleine Schritte auf. (Wenn dich das interessiert, sag in den Kommentaren Bescheid) und arbeite alles nach und nach auf. Ohne es hinauszuzögern.

Das Buch „The Power Of Now„* könnte dir behilflich sein, wenn du Probleme damit hast, loszulegen. Ich fand es sehr interessant und lehrreich. Lies einfach mal rein!

Am wichtigsten ist natürlich wie immer, dass du einfach anfängst!

Rede mit mir! 

Bist du ein Verzögerungsfisch oder ein Macher? Ich freue mich, von dir zu hören!

Besuche mich und meine Bücher gerne auf 
meiner offiziellen WebsiteIch freue mich, dort von dir zu hören!

Alles Liebe, 
deine Nina

Gehörst du auch zum Typ Mensch, der allein bei dem Wort „Morgenroutine“ schon gähnen muss?

Sei ehrlich: Wie lange bist du schon wach? Ich muss gestehen, dass ich als  Jugendlicher nie ein Frühaufsteher war. Aber das hat sich geändert. Mittlerweile bin ich sehr viel organisierter und auch produktiver als früher. Aber die längste Zeit habe ich meine Bücher neben einem Vollzeitjob geschrieben. Und weißt du was? Es geht auch. Wie du mit Hilfe einer Morgenroutine das beste aus deinem Tag rausholst, das erzähle ich dir in diesem Artikel!

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Posted by:Nina Hirschlehner

One thought on “Warum nicht jetzt?

  1. Zu den „Sofort Erledigern“ gehöre ich auch. Und das was bei mir sofort und vor allem Anderen erledigt werden muss, ist das Schreiben. Die Devise ist Create First. Etwas zu erschaffen ist mein Daseinszweck und mein Glück. Wie anders sollte je ein Buch fertig werden. Danach kommen die unproduktiven aber notwendigen Dinge des Lebens. Ich setze Prioritäten.

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