Werbe für dein Buch

Facebook, Instagram, Twitter – oder doch besser Lovelybooks und Goodreads? Es gibt so viele Social Media-Plattformen, und überall wirst du Menschen finden, die gerne lesen. Aber wie wir alle wissen, ist Leser nicht gleich Leser. Bevor du dich ans Bewerben deines Buchs machst, musst du deine Zielgruppe festsetzen

Wenn du möchtest, kann ich zu diesem Thema noch mal einen ausführlichen Beitrag schreiben. Sag mir dazu in den Kommentaren Bescheid, ob dich das interessiert.

Wo kann ich nun mein Buch bewerben?

Wenn du deine Zielgruppe kennst, ist es schon mal einfacher herauszufinden, wo du dich herumtreiben solltest, um dein Buch zu „bewerben“. Ich setze das Wort in Anführungszeichen, weil viele Leute diesen Begriff falsch verstehen. Aber dazu später mehr. 

Im Folgenden erzähle ich dir, wie und wo du dein Buch am besten bekannt machst und was es auf den verschiedenen Social Media Plattformen zu beachten gibt.

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Social Media – wie und was?

Zuallererst möchte ich dir einen kleinen Überblick geben, mit welchen Plattformen ich die beste Erfahrung gemacht habe:

  • Facebook – da gibt es viele Buchgruppen und Blogger
  • Instagram – dort kannst du dein Buch von seiner besten Seite zeigen
  • LovelyBooks – mit Leserunden kannst du viele Menschen erreichen
  • Autorenblog – nicht jeder ist bei sozialen Netzwerken angemeldet, das darfst du nicht vergessen!
  • YouTube – oder besser gesagt: BookTube

Viele – wenn nicht sogar alle – davon kennst du bestimmt. Gehen wir jetzt bei den wichtigsten Plattformen noch mal ins Detail:

Facebook

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich würde dir empfehlen, nicht von deinem Privatprofil aus zu arbeiten. Ich selbst habe auch zwei Profile – und das, obwohl ich nicht unter einem Pseudonym veröffentliche.

Ich will meine Privatsphäre schützen, aber vor allem geht es mir darum, die richtige Zielgruppe mit meinen Postings zu erreichen. Was bringt es mir, wenn mein Beitrag meinen Cousinen oder meinem Opa angezeigt wird? Die wissen ja schon, dass ich schreibe. Ich will neue Leute kennenlernen und mich mit ihnen verbinden. Genau das ist das Wichtigste auf Facebook: sich mit anderen verbinden.

Niemand mag es, Werbung hingeklatscht zu bekommen. Lerne deine potentiellen Leser kennen, unterhalte dich mit ihnen. Und dann – wenn es passt – kannst du ja immer noch dein Buch zur Sprache bringen.

Mit einem Autorenprofil hast du auch den Vorteil, in Gruppen interagieren zu können. Ganz im Gegenteil zur Autorenseite. Diese hat eher eine repräsentative Wirkung. Du zeigst, was du hast. Wenn ein Leser deinen Namen in Facebook sucht, wird er eher nach einer Seite suchen als nach deinem privaten Profil. Diese ist nämlich öffentlich einsehbar. Wenn du nur ein Profil hast, muss dir dein Leser erst eine Anfrage schicken, um mehr zu sehen. Das kann abschreckend wirken. Also überlege gut, wie du mit Facebook umgehen willst!

Wie oft soll ich auf Facebook posten? Am besten ist natürlich ein Post am Tag. In den Seiten-Statistiken kannst du sehen, zu welcher Tageszeit deine Posts die meiste Reichweite erhalten.

Was gibt es zu beachten? Verschiedene Beiträge haben verschiedene Reichweite: Posts < Beiträge mit Bildern < Videos < Live-Videos

Instagram

Hier kannst du dein Buch richtig in Szene setzen! Tobe dich aus, mache richtig tolle Bilder und zeige sie der Welt!

Wichtig zu wissen ist, dass es zwei Möglichkeiten gibt, Instagram zu nutzen. Du kannst den „normalen“ Feed nutzen, oder auch die Instastory. Ich persönlich LIEBE die Instastory. Deine Beiträge bleiben nur für 24 Stunden – es ist also egal, wenn die Bilder nicht die beste Qualität haben. Es geht nur darum, die Leser an deinem Leben teilhaben zu lassen. Und das macht irrsinnig Spaß!

Wie oft soll ich posten? Auch hier gilt: Am besten täglich, jedoch sollte auf Qualität geachtet werden. Mach lieber schöne Bilder für deinen Feed und fülle dafür täglich deine Instastory!

Was gibt es zu beachten? Die Bilder, die du hier postest, sollten quadratisch sein! Nutze die richtigen Hashtags, um die richtigen Menschen auf deine Bilder aufmerksam zu machen.

Twitter

Zwar bin ich bei Twitter angemeldet, allerdings nutze ich es nicht so regelmäßig, wie man eigentlich sollte. Es gibt eine vorgegebene Zeichenanzahl für jeden Post. Du musst also ganz genau wissen, was du der Welt mitteilen möchtest. Auch hier kannst du Hashtags verwenden, damit deine „Tweets“ gefunden werden.

Wie oft soll ich posten? Geraten wird tatsächlich mehrmals täglich! 3-4 Tweets werden empfohlen, was ich, denke ich, noch nie geschafft habe.

Was gibt es zu beachten? Die Zeichenanzahl der Beiträge ist begrenzt.

Mehr zum Thema „Buch-Marketing“ findest du übrigens in meinem online Crashkurs!

Warum ich das Wort „Werbung“ nicht gerne höre

Natürlich gilt das nicht für die Mehrheit, aber es gibt richtig freche Autoren, die einfach überall kommentarlos ihre Amazon-Links hinklatschen. Das ist für mich der Inbegriff von „Werbung“ und so negativ belegt. Natürlich muss ein Autor für sein Buch werben, damit es bekannt wird. Aber bitte, bitte nicht so! Ich habe wirklich schon Privatnachrichten von Autoren bekommen, in denen nichts als der Amazon-Link vorhanden war. Kein Hallo, kein „Ich bin so und so“ – gar nichts.

Würdest du dieses Buch lesen, wenn es dir so „angepriesen“ wird? Wahrscheinlich eher nicht. Denk also daran, wenn du das nächste Mal deinen Link teilen möchtest.

Es gibt viele liebe Blogger, die Beiträge posten und nach Neuerscheinungen fragen. Dort kannst du den Link zu deinem Buch gerne posten. Aber sag doch ein paar Worte dazu. Schreib zumindest so was wie: „Hey, das ist mein Buch. Es geht um das und das, schaut doch mal vorbei“. Das tut nicht weh, macht dich aber gleich um vieles sympathischer. Man merkt, dass du dir Gedanken gemacht hast und nicht nur jede verdammte Chance nutzen willst, um dein Buch zu verkaufen.

Wie finde ich dann Leser für mein Buch?

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, dein Buch zu vermarkten – Blogtouren, Leserunden, Release-Partys. Aber viel wichtiger ist Mundpropaganda. Durch’s Reden kommen die Leute zusammen, sagt meine Mama immer. Knüpfe Kontakte, lerne Leser und Blogger kennen. Mache gemeinsame Aktionen mit anderen Autoren oder Bloggern. Je mehr Leute über dein Buch reden, desto größer ist deine Reichweite.

Hast du noch Fragen zu diesem Thema? Möchtest du mehr über die verschiedenen Marketingarten oder Social Media-Plattformen erfahren?

Hinterlasse mir einen Kommentar und sag mir, was dich wirklich interessiert! Ich bin gespannt und freue mich darauf, dir deine Fragen zu beantworten!

Gehörst du auch zum Typ Mensch, der allein bei dem Wort „Morgenroutine“ schon gähnen muss?

Sei ehrlich: Wie lange bist du schon wach? Ich muss gestehen, dass ich als  Jugendlicher nie ein Frühaufsteher war. Aber das hat sich geändert. Mittlerweile bin ich sehr viel organisierter und auch produktiver als früher. Aber die längste Zeit habe ich meine Bücher neben einem Vollzeitjob geschrieben. Und weißt du was? Es geht auch. Wie du mit Hilfe einer Morgenroutine das beste aus deinem Tag rausholst, das erzähle ich dir in diesem Artikel!

Posted by:Nina Hirschlehner

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